Netzwerk Interkultureller Unternehmerinnen e.V.

IQ for Business

NEWSLETTER 04/2011

Schwerpunktthema

Social Media

Editorial

Liebe LeserInnen,

Social Media ist in aller Munde. Es gibt nicht nur zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema, sondern im Marketing ist sogar ein zusätzliches Beratungsfeld entstanden. Viele sogenannte Social-Media-Berater versprechen ihren Kunden, mit wenig Budget viel zu erreichen: höherer Bekanntheitsgrad, mehr Kunden, mehr Umsatz.

Als interkulturelle Unternehmerinnen von IKU.NET, die nach Wachstum streben, beschäftigen wir uns natürlich auch mit diesem Thema. Bei unserem letzten Netzwerkabend war die Bestseller-Autorin Martina Diel unser Gast. Nach ihrem Impulsvortrag haben wir angeregt über die Chancen und Tücken von Social Media diskutiert, wobei Vorteile die möglichen Nachteile überwogen. Bald werden auch wir soziale Netzwerke für die Erreichung unserer gemeinsamen Ziele nutzen, insbesondere zur internationalen Vernetzung interkultureller Unternehmerinnen.

So haben wir uns auch entschieden, dass dieser Newsletter sich mit dem Schwerpunktthema "Social Media" auseinander setzen wird. Wir haben zahlreiche Bücher gesichtet, gelesen und für diesen Newsletter eine Empfehlungsliste aus englischsprachigen Fachbüchern zusammengestellt. Wie immer wurde für Sie auch ein Artikel aus der Zeitschrift "Harvard Business Manager" zusammengefasst. Insbesondere für die Skeptiker unter unseren LeserInnen könnte dieser Artikel interessant sein. Es geht um den guten Ruf beziehungsweise darum, wie man sich selbst, sein Unternehmen oder die eigene Marke gegen Angriffe aus sozialen Netzwerken schützen kann. Interessante weiterführende Tipps und Links finden Sie ebenso in diesem Newsletter.

Eine Neuigkeit in eigener Sache haben wir aber auch: Unsere neue Website ist nun endlich online. Besuchen Sie sie! Haben Sie Anregungen, Kommentare, Fragen, freuen wir uns auf eine Nachricht von Ihnen.

Vielleicht sehen wir uns bald auch in Frankfurt wieder. Am 20. September können Sie zwei erfolgreiche Unternehmer treffen, die aufgrund ihrer vorbildlichen interkulturellen Partnerschaft Gäste unserer Reihe "Von den Besten lernen" sind. Was die beiden zu besonderen Unternehmern macht, erfahren Sie am besten live auf unserer nächsten Veranstaltung in Frankfurt, die von dem HR-Redakteur Pablo Diaz moderiert wird.

Herzlichst,
Ihre Işınay Kemmler
Präsidentin IKU.NET – Netzwerk Interkultureller Unternehmerinnen e.V.

 

Im Folgenden finden Sie hilfreiche Tipps und Links mit weiteren Informationen rund um das Thema Social Media:

Das Kölner E-Commerce-Center Handel hat einen Leitfaden zu Social Media herausgegeben, der sich an kleine und mittlere Unternehmen, und zwar nicht nur an Handelsunternehmen, richtet. Die Publikation stellt die wichtigsten Social Media-Kanäle vor, erläutert den professionellen Umgang mit Social Media und liefert Handlungsempfehlungen für den Einstieg auf Facebook und Twitter:
www.ecc-handel.de/social_media_im_handel.php

Eine aktuelle Studie liegt zu "Social Media Governance 2011" vor. Sie beschäftigt sich damit, wie viele Unternehmen Social Media wozu nutzen. Fünf Empfehlungen für die Praxis zeigen, worauf Unternehmen bei Social-Media-Aktivitäten künftig achten sollten:
www.ffpr.de

100 Social Media Tipps für Unternehmen:
http://blog.marketingshop.de

Gerade Frauen tun sich manchmal noch schwer mit Social Media. Aber: Social Media ist weiblich. Mehr dazu in einem neuen E-book.

Was Sie immer schon einmal über Twitter wissen wollten – hier finden Sie alles Wesentliche:
www.heide-liebmann.de/blog

Wer mit Facebook (durch)starten und es als Marketinginstrument nutzen möchte, sollte einen Blick in den entsprechenden BIEG-Leitfaden für KMU werfen:
www.bieg-hessen.de

Wie lassen sich die neuen Facebook-Funktionen richtig nutzen? test.de hat analysiert, was sich bei Facebook alles ändern soll und einen kleinen Leitfaden erstellt:
www.test.de

Wie sinnvoll ist überhaupt, was wir bei Facebook tun? Joep van Osch und Casper Eskes, bekannt geworden mit ihrem Kurzfilm "Farewell Facebook" (http:// www.youtube.com/watch?v=z6eamj0m9tc), sprechen sich nicht generell gegen Social Networks aus - nur gegen deren hirnlose Nutzung:
www.spiegel.de/netzwelt

10 Buchtipps zum Thema

zusammengestellt von Işınay Kemmler

1. Paul Gillin: Secrets of Social Media Marketing
2. Paul Gillin: The New Influencers
3. David Meerman Scott: The New Rules of Marketing and PR
4. Brian Halligan, Dharmesh Shah: Inbound Marketing
5. Lena Claxton, Alison Woo: How to say it: Marketing with New Media
6. Chris Brogan: Trust Agents
7. Dave Evans: Social Media Marketing an hour a day
8. Safko Brake: The Social Media Bible
9. Erik Qualman: Socialnomics
10. Darren Rowse, Chris Garret: Problogger-Secrets for Blogging your Way to a Six-Figure Income

Alle Bücher sind über amazon zu beziehen.

Business-Knowhow in Zusammenarbeit mit dem Harvard Business Manager

Leslie Gaines-Ross: Den guten Ruf verteidigen

Ein Artikel aus dem Harvard Business Manager von Februar 2011, zusammengefasst von Kerstin Hewel

Leslie Gaines-Ross schreibt über sechs Strategien, wie die eigene Marke bzw. das Unternehmen gegen Angriffe aus den sozialen Medien geschützt werden kann. Die Autorin wertet hierzu einen Sonderbericht des Militärs aus, der von der kanadischen SecDev Group erstellt wurde anlässlich einer Analyse des Libanon-Kriegs 2006 in Zusammenarbeit mit dem Center for Strategic Leadership des US-amerikanischen Army War College.

Im Vergleich zu herkömmlichen Konflikten mit der Öffentlichkeit/Konkurrenten, denen sich Unternehmen zu stellen haben, weisen die ‚Angriffe‘ aus den sozialen Medien einige Besonderheiten auf: Sie können von jedermann erfolgen, erfordern weder große Institutionen noch finanzielle Ressourcen, es ist nicht immer eindeutig nachweisbar, mit wem man es zu tun hat, und Meldungen verbreiten sich sehr schnell und weitläufig, ohne dass man hierüber die Kontrolle hat. All dies führt dazu, dass auch große Unternehmen mit relativ geringem Aufwand in ihrer Reputation empfindlich getroffen werden können. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Unternehmenspraxis – von denen in dieser Kürze nur einige exemplarisch wiedergegeben werden können – erklärt die Autorin, mit welchen Strategien Unternehmen Schäden von sich abwenden oder zumindest minimieren können.

Strategie 1: Diplomatisch bleiben, insbesondere dann, wenn ein großes Kräfteungleichgewicht besteht und eine völlig überzogene Reaktion dem Unternehmensimage schadet. Als Beispiel wird eine Firma genannt, die auf eine Twittermeldung an zwei Dutzend Menschen mit einer Schadensersatzklage von 50.000 US Dollar reagierte, die dann auch noch abgewiesen wurde.

Strategie 2: Schnell reagieren – wichtig ist ein System zur Medienbeobachtung, um Meldungen identifizieren zu können, die eine Reaktion erfordern. Im Hinblick auf eine Schadensbegrenzung muss eine Reaktion dann möglichst schnell erfolgen. Langwierige, hierarchische Entscheidungsprozesse, wie sie in Unternehmen häufig anzutreffen sind, mögen zwar konsensorientiert sein, sind aber unter Umständen zu ineffektiv.

Strategie 3: Mitarbeiter ermächtigen, mit denen sich die Öffentlichkeit identifiziert und deren Aussage eher akzeptiert wird als z. B. eine Stellungnahme von einer höheren Führungsebene. Als Beispiel führt die Autorin ein Projekt der Armee an (ArmyStrongStories), das die Soldaten zu Wort kommen und über ihre Erfahrungen bloggen lässt. Bezogen auf ein Unternehmen bedeutet dies, dass Mitarbeiter, die die Visionen und Werte eines Unternehmens teilen, dessen natürliche Verbündete und glaubwürdigste Fürsprecher sind. Beispielsweise erklärte ein Mitarbeiter der American Airlines auf Facebook, warum die Fluggesellschaft bei Platzmangel eine Gebühr für ein übergroßes Gepäckstück verlangt hatte, nachdem eine entsprechende Beschwerde über Twitter abgesetzt wurde. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, die Balance zwischen freier Meinungsäußerung und deren Einschränkungen zu wahren in Form von Richtlinien, um zu verhindern, dass vertrauliche Informationen (z. B. Kundendaten) nach außen gelangen.

Strategie 4: Social Media selbst einsetzen, um auf Meldungen zu reagieren vs. herkömmliche Reaktionen, wie beispielsweise in Form von Anzeigen, Gegendarstellungen oder Pressemitteilungen.

Strategie 5: Fürsprecher finden in unabhängigen Dritten, die bereit sind, für das Unternehmen Partei zu ergreifen. Als Beispiel führt die Autorin den Kreuzfahrtanbieter Royal Caribbean International an, der 2010 kritisiert wurde, weil er nach dem Erdbeben in Haiti weiterhin Kreuzfahrten dorthin anbot. Der Geschäftsführer des Unternehmens nutzte daraufhin seinen bereits vor dem Erdbeben eingerichteten Blog auf zwei Arten: Zum einen rechtfertige er sein Verhalten, indem er erklärte, dass die Fortsetzung der Kreuzfahrten auf ausdrücklichen Wunsch der haitianischen Behörden geschah und u. a. die Hilfslieferungen beschleunigte. Zum anderen kamen auch andere glaubwürdige Parteien zu Wort, die das Engagement des Unternehmens begrüßten.

Strategie 6: Auszeichnungen nutzen, Referenzen erwerben, die die vorbildliche Arbeit des Unternehmens dokumentieren und so in Zeiten einer Krise den Imageschaden mindern können.

Die Autorin zieht das Fazit, dass Unternehmen die Scheu im Umgang mit den sozialen Medien ablegen sollten, um das Image des Unternehmens wirksam und nachhaltig zu schützen.

Vollständiger Artikel als PDF-Datei

Über IKU.NET – wofür wir uns einsetzen

IKU.NET fördert unternehmerisches Denken und Handeln von Frauen. Erfolgreiche interkulturelle Unternehmerinnen motivieren, ermutigen und unterstützen andere.
IKU.NET zeigt Wege auf, wie Interkulturalität und unternehmerische Aktivitäten gewinnbringend verbunden werden können.
IKU.NET macht erfolgreiche Vorbilder sichtbar und trägt dadurch zum Abbau von Vorurteilen in der Gesellschaft und zur Integration bei.
IKU.NET bietet interkulturellen Unternehmerinnen eine Plattform für Erfahrungsaustausch und gegenseitige Unterstützung.

IKU.NET-Mitglieder

Unser Netzwerk setzt sich branchenübergreifend aus Unternehmerinnen mit unterschiedlichem Hintergrund zusammen. Uns allen gemeinsam ist das Interkulturelle: die Herkunft aus einem anderen Kulturkreis, ein Partner aus einem anderen Kulturkreis, Auslandserfahrung, Arbeiten in einem internationalen Umfeld – das Spektrum ist bewusst sehr weit.
Wir, als interkulturelle Unternehmerinnen, sind weltoffen und haben Interesse an unterschiedlichen Kulturen. Wir nutzen diese Kompetenz auch beruflich erfolgreich und bringen in hohem Maße unternehmerische Intelligenz mit. Und so entsteht und entwickelt sich unser IKU.NET.

Wir sind unparteiisch, aber sehr politisch. Unser Netzwerk ist überkonfessionell, wir legen jedoch großen Wert auf unsere universellen humanistischen Werte. Wir sind mehrsprachig und heterogen im wahrsten Sinne des Wortes. Wir agieren und arbeiten miteinander auf Basis unserer interkulturellen Werte zusammen: Offenheit, Neugier, Toleranz, Respekt und die Bereitschaft, Perspektiven zu wechseln.

Veranstaltungen/Termine

In eigener Sache:

20.09.2011: IKU.NET-Reihe "Von den Besten lernen - erfolgreiche interkulturelle UnternehmerInnen verraten die Geheimnisse ihres beruflichen Erfolgs"

Arganöl, flüssiges Gold – eine marokkanisch-deutsche Erfolgsgeschichte

Zeit: 19.00 Uhr, Ort: Kameha Suite Frankfurt, Taunusanlage 20, 60325 Frankfurt
Anmeldung erforderlich: Bitte melden Sie sich bis 16. September 2011 per E-Mail an unter: anmeldung@iku-net.org
Die Teilnahme ist kostenlos dank der freundlichen Unterstützung des Jobcenters Frankfurt am Main.
Thema: Rudolf Bresink und Mohamed El Karz gründeten 2005 die Argand’Or GmbH. In der IKU.NET-Reihe verraten sie, wie Arganöl aus Marokko, ein jahrhundertealtes einzigartiges Naturprodukt, Ausgangspunkt ihrer fairen, sozialen und nachhaltigen Geschäftsidee wurde.

22.09.2011: IKU.NET Netzwerk-Lunch

Zeit: 12.00 Uhr, Ort: Sümela – Türkisches Restaurant, Taubenstr. 17, 60313 Frankfurt am Main
Anmeldung erforderlich: Bitte melden Sie sich bis 20. September 2011 per E-Mail an unter: anmeldung@iku-net.org

Save the dates:

Weitere Termine der Reihe "Von den Besten lernen": 02.11.2011

Weitere offene IKU.NET-Themenabende: 04.10.2011, 13.12.2011

IKU.NET Netzwerk-Lunch: 24.11.2011

Und sonst:

20.09.2011: Chemie & Pharma Gipfel

Zeit: 09.30-13.30 Uhr, Ort: IHK Frankfurt am Main, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt
Eintritt: frei, Anmeldung erforderlich unter www.rhein-main-cluster.de/projekte/gipfel/anmeldung.html
Thema: Unter dem Motto "Erfolg durch Kooperation" kommen Akteure beider Branchen aus dem Rhein-Main-Gebiet zusammen.

23./24.09.2011: START-Messe

Zeit: 23.09.2011 - 09.00-17.00 Uhr, 24.09.2011 – 10.00-17.00 Uhr, Ort: Messe Essen, Norbertstraße, 45131 Essen
Eintritt: 10 €, weitere Informationen unter www.start-messe.de
Thema: Die START-Messe in Essen ist die wichtigste Gründer- und Jungunternehmerveranstaltung in Nordrhein-Westfalen. Sie bietet an zwei Tagen informative Vorträge, Ideen und Anregungen, Best Practices und direkten Kontakt zu anderen Jungunternehmern.

25.09.2011: Newcomers Festival

Zeit: 13.00-18.00 Uhr, Ort: Römer, Römerberg 23, 60311 Frankfurt
Eintritt: frei
Thema: Die Stadt Frankfurt und der Regionalverband FrankfurtRheinMain präsentieren in einer umfangreichen Ausstellung die Attraktivität und Vielfalt der Region. Internationale Geschäftsleute und neue Mitarbeiter aus dem Ausland können die Rhein-Main-Region bei der Ausstellung im Römer kennenlernen. Weitere Informationen unter: www.newcomers-festival.de/

28.09.2011: Internationaler Handelsvertretertag FrankfurtRheinMain

Zeit: 10.00-16.30 Uhr, Ort: IHK Frankfurt am Main, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt
Eintritt: 40 €, Anmeldung erforderlich unter www.frankfurt-main.ihk.de
Thema: Zur Förderung und zur Vertiefung internationaler Geschäftsbeziehungen laden die IHK Frankfurt am Main und der Wirtschaftsverband der Handelsvertretung Hessen-Thüringen (CDH) e. V. zum Internationalen Handelsvertretertag FrankfurtRheinMain ein.

10./11.10.2011: LitCam Konferenz "Literacy and Sustainable Economic Growth"

Zeit: 10.10.2011 - 13.30-19.30 Uhr, 11.10.2011 – 09.30-17.30 Uhr
Ort: Steigenberger Frankfurter Hof, Am Kaiserplatz, 60311 Frankfurt
Eintritt: frei, Anmeldung erforderlich unter www.litcam.de
Thema: Bei der sechsten internationalen LitCam-Konferenz im Vorfeld der diesjährigen Buchmesse referiert u. a. Nnimmo Bassey, Träger des alternativen Nobelpreises, über die Relevanz von Bildung für das Verständnis nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung.

12.-16.10.2011: Frankfurter Buchmesse

Zeit: 09.00-18.30 Uhr, Ort: Messegelände, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt
Fachbesuchertage: 12.-14.10.2011, Privatbesuchertage: 15.-16.10.2011
Eintritt: Tageskarte 15 €/30 €/ 40 €
Thema: Auf der Frankfurter Buchmesse treffen sich die Macher der Branche. Die Messe ist der weltweit bedeutendste Handelsplatz für Bücher, Medien, Rechte und Lizenzen. Ehrengast ist Island.
ww2.buchmesse.de

Aktuelles/Wissenswertes

Neue IKU.NET-Website online

Unterstützung durch Fördermitgliedschaft

Unsere neue Website ist online. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Jeder, der unsere Arbeit gut findet, hat nun die Möglichkeit, sie durch eine Fördermitgliedschaft zu unterstützen: www.iku-net.org/ueber-uns/mitglieder/foerdermitglieder.html

KfW-Studie: Frauen gründen anders

Eine Studie auf Basis des KfW-Gründungsmonitors kommt zu dem Schluss, dass rund zwei Drittel der 349.000 Frauen, die im vergangenen Jahr in die Selbstständigkeit gestartet sind, ihre Gründung im Nebenerwerb vollzogen. Persönliche Präferenzen sind häufig als Grund für den geringeren Gründungsumfang anzusehen. So übernehmen Frauen nach wie vor oft die Verantwortung für Familie und Haushalt und schätzen daher die zeitliche Flexibilität an der Selbständigkeit im Nebenerwerb. Eine Nebenerwerbsgründung kommt außerdem der geringeren Risikoneigung von Frauen entgegen, da so die Geschäftsidee zunächst getestet und die Selbstständigkeit im Erfolgsfall auf den Vollerwerb ausgeweitet werden kann.
Weitere Informationen: Studie: Gründerinnen - Frauen als eigene Chefs

Frauen im Handwerk auf dem Vormarsch

Dass der Frauenanteil im Handwerk stetig steigt, belegt die vorgelegte 4. Bilanz zum Stand der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft.
Demnach sind heute sind fast 27 Prozent aller neuen Auszubildenden im Handwerk weiblich. Mehr als 20 Prozent der Meisterprüfungen werden von Frauen abgelegt. In den vergangenen 20 Jahren hat sich der Frauenanteil bei den bestandenen Meisterprüfungen damit fast verdoppelt. Und: Jeder vierte Gründer im Handwerk (24 Prozent) ist inzwischen weiblich.
Pressemeldung beim ZDH

Barrierefreiheit im Web - Den Kunden im Blick

Der neue BIEG-Leitfaden erläutert, dass barrierefreie Internetauftritte nicht nur behinderten Besuchern einen Vorteil bieten, sondern unter anderem auch bei der Suchmaschinenoptimierung helfen.
Leitfaden Barrierefreiheit

Leitfaden "Die Öffentliche Hand als Kunde"

Wer sich um öffentliche Aufträge bewirbt, sollte wissen, wie ausschreibende Behörden beim Einkauf vorgehen. Ein von der IHK Auftragsberatungsstelle Baden-Württemberg herausgegebener Leitfaden stellt Strategien zur Erschließung des öffentlichen Marktes vor. Die Publikation bietet zudem eine Übersicht möglicher Eignungsnachweise, Muster für die Gestaltung von Eigenerklärungen, Checklisten sowie Zusammenstellungen wichtiger Links und der Ansprechpartner der südwestdeutschen IHKs. Der Leitfaden steht zum kostenlosen Download bereit auf der Website der IHK Region Stuttgart:
www.stuttgart.ihk24.de